"Eine Bereicherung für Krommert"

RHEDE-KROMMERT (sh). Die Krommerter Maibaum-Bauer waren am Freitagabend leicht an ihren blau- weiß-gestreiften Arbeitshemden zu erkennen. Sie blickten zufrieden auf ihr Werk, nachdem der Transport zur Gaststätte Enck geschafft und der elf Meter hohe Mast in seiner Verankerung festgeschraubt war. Auch Pfarrer Christian Dieker hatte sich eines dieser blauweißen Hemden übergestreift. Mitgearbeitet hatte er zwar nicht an dem Baum, der künftig an der Gaststätte Enck in Krommert steht. Doch "er ist unser geistlicher Beistand", erklärte Werner Nachtigall, in dessen Werkstatt der Maibaum entstanden war.
Pfarrer Dieker zeigte sich beim Aufstellen des neuen Maibaums gut gelaunt. Besonders gefiel ihm an dem Werk der Krommerter, "dass ihr deutlich gemacht habt, wohin ihr gehört". Die Pius-Kirche unter den Zeichen für die verschiedenen Gilden gefiel Dieker besonders.

Und auch die "feinen Details", wie der Hahn auf dem Kirchturm.
Viel Lob gab es für die Krommerter auch von der stellvertretenden Bürgermeisterin Doris Aßmann (CDU) "Sie zeigte sich "erstaunt", "erfreut", und "fasziniert" von dem Maibaum, maibaum, den die Truppe aus Krommert in 420 Arbeitsstunden gebaut hatte (das BBV berichtete). "Ich habe noch keinen schöneren Maibaum gesehen", sagte Aßmann und erklärte, dieses Werk sei eine "Bereicherung" für Krommert.
Bei Blasmusik und Freibier stießen die Krommerter am Freitagabend auf den neuen Maibaum an. Die Idee dazu war vor Monaten in einer geselligen Runde entstanden. Damals hatte Alfons Seggewiß, Werner Nachtigall und Norbert Rottbeck über den "Bonsai"- Maibaum bei Enck gelästert. Den großen Bruder haben sie jetzt geliefert.
© Bocholter-Borkener Volksblatt      
veröffentlicht am: 28.04.2003      im Ressort: Rhede

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